Der DVGW fördert das Gas- und Wasserfach in allen technisch-wissenschaftlichen Belangen. In seiner Arbeit konzentriert sich der Verein insbesondere auf die Themen Sicherheit, Hygiene, Umwelt- und Verbraucherschutz. Mit der Entwicklung seiner technischen Regeln ermöglicht der DVGW die technische Selbstverwaltung der Gas- und Wasserwirtschaft in Deutschland. Hierdurch gewährleistet er eine sichere Gas- und Wasserversorgung nach international höchsten Standards. Der im Jahr 1859 gegründete Verein hat rund 14.000 Mitglieder. Hierbei agiert der DVGW wirtschaftlich unabhängig und politisch neutral
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06. Januar 2025
Projektlaufzeit: 10.2024 bis 09.2027
Zuwendungsgeber: Bundesministerium für BWirtschaft und Klimaschutz (BMWK)
In diesem Projekt sollen innovative Verfahren zur selektiven Extraktion von Lithium aus geothermalen Solen entwickelt werden. Dies soll dazu beitragen, die Lithiumproduktion innerhalb von Deutschland zu etablieren und somit die Unabhängigkeit von Importen zu steigern.
Hierfür werden verschiedene Verfahren zunächst im Labormaßstab untersucht. Ziel ist es, eine selektive Extraktion des Lithiums aus den stark salzhaltigen, heißen und unter Druck stehenden geothermalen Wässern zu entwickeln.
Gegen Ende des dreijährigen Projekts soll das entwickelte Verfahren im größeren Maßstab an einer Demonstrationsanlage getestet werden. Die Konzipierung und der Betrieb dieser Demonstrationsanlage ist ebenfalls Gegenstand des Projekts.
Die DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut übernimmt in diesem Projekt a) die Ausarbeitung von geeigneten Vorbehandlungsstrategien für die Extraktion von Lithium aus geothermalen Wässern, b) die Weiterentwicklung der Lithiumextraktion mittels monoselektiver Elektrodialyse und c) das Testen von Verfahren zur Aufkonzentrierung lithiumreicher Lösungen mittels Membranverfahren.